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Tour 2022

Tourberichte

Überlingen - Landquart

142 km | 170 Höhe


Lange ersehnt…endlich nach einer anstrengenden Trainingszeit konnten heute alle 52 Kinder zur ersten Etappe von Überlingen nach Landquart aufbrechen. Nach einer grandiosen und emotionalen Verabschiedung an der Schule machten, sich insgesamt 9 Gruppen auf die 142 km lange Etappe.

Die Vorfreude und die Aufregung konnte man in jeder Situation spüren. Die Etappe führte die Lauraner am Bodensee entlang über Friedrichshafen, nach Lindau. Dort durften die Kinder sich im Strandbad bei der 1. Pause stärken. Herzlich bedanken wollen wir uns bei der Betreiberfamilie der Therme Lindau, die uns mit einem kleinen Imbiss überrascht haben.

An der Strecke wurden die Kinder immer wieder lautstark angefeuert. Auch Plakate mit Grüßen und guten Wünschen haben die Kinder am Straßenrand gesehen. Von Lindau aus ging es dann weiter nach Bregenz am Bodenseeufer entlang schnupperten wir das erste Mal österreichische Luft. Der Stadtverkehr in Bregenz erforderte von allen Radlern eine gute Aufmerksamkeit. Weiter ging es dann am Rheinufer nach Lustenau und über Lichtenstein am Heididorf (Maienfeld) vorbei Richtung Landquart, wo wir unsere Zelte für die 1. Übernachtung aufgebaut haben. Die Pause verbrachten wir an einem wunderschönen Platz am Rhein.

Am Zeltplatz angekommen wurden die Kinder bereits vom Küchenteam mit frischem Obst und kühlen Getränken erwartet. (Vielen Dank an die Begleiter im Küchenteam) Es dauerte nicht lange und der LKW wurde entladen und die Kinder haben sich in ihren Zeltgruppen gefunden und die Zelte aufgebaut. Unbedingt erwähnt werden muss, dass uns die gesamte Etappe über die Sonne begleitet hat und wir keinen einzigen Regentropfen gesehen haben. Auch der Zeltaufbau in Landquart konnte im Trockenen erfolgen.

Am Abend durften wir uns auf das 1. Abendessen freuen. Es gab leckeren Salat als Vorspeise und Reis und Hühnchen, oder auch vegetarisch zur Auswahl. Wichtig hierbei zu erwähnen ist, dass die Mahlzeiten immer gemeinsam im mitgebrachten großen Gemeinschaftszelt eingenommen werden. Nach dem Abendessen wurde der Tag reflektiert und der neue Tag mit den neuen Herausforderungen besprochen.

Die Stimmung unter den Kindern ist immer freudig, lustig und alle fühlen sich sichtbar in der Gemeinschaft wohl. Man merkt zu jeder Zeit mit wieviel Freude und Energie die Kinder bei der Sache sind. Wir freuen uns alle riesig auf die neue Herausforderung am zweiten Tag.

Es grüßen alle Kinder und Begleiter der Tour de Lauro!

Und noch einmal zur Erinnerung, welche Leistung die Kinder vollbracht haben: Wir sind 142 km an diesem Tag gefahren. Wow.

 

Landquart - Splügen (Dorf)

70 km | 1140 Höhenmeter


Nach der 1. Übernachtung auf dem Zeltplatz in Landquart, und einem reichhaltigen Frühstück stand heute die 1. Bergetappe von Landquart nach Splügen Dorf auf dem Programm. Das Ziel sollte nach circa 72 km und 1140 Höhenmeter erreicht werden. Die Kinder konnten es kaum erwarten die zweite Etappe anzugehen.

Auch heute machten sich 9 Gruppen auf den Weg durch die wunderschöne Alpine Landschaft. Unterwegs erwarteten uns Tunnel und Galerien, Brücken, schroffe Felswände, Kuhglockengeläut und reißende Flüsse. Am Rande der Straßen konnten alte Burgruinen gesehen werden. Die Strecke führte uns vorbei am wunderschönen Ort Chur über die nostalgische „Via Mala“ Richtung Splügen.

Die Pause verbrachten wir im kleinen Örtchen Andeer, wo auch die in Landquart verteilten Zampas Riegel verspeist wurden. Ein herzliches Dankeschön möchten wir hier dem Lehenhof Bioladen aussprechen, die jedem Tourteilnehmer 4 Riegel gespendet haben.

Die Etappe konnten wir in Landquart noch bei unerwartet schönem Sonnenschein beginnen, wobei sich die Tourteilnehmer dann spätestens in der Via Mala mit einsetzendem Regen auseinandersetzen mussten. Der doch starke und anhaltende Regen hat uns dann bis ins Ziel nach Splügen Dorf begleitet. Die Moral unter den Kindern war einfach großartig, was hier ausdrücklich zu erwähnen ist. Alle Kinder und Begleiter sind gesund und mit einer tollen Stimmung, trotz Regen, am Campingplatz angekommen. Hier muss man sicherlich nicht erwähnen, wie sehr diese herausragende Leistung der Kinder zu würdigen ist.

Am Campingplatz in Splügen Dorf stehen den meisten Kinder Zimmer mit Heizung und Stockbetten zur Verfügung was natürlich nach so einem Regentag ein Geschenk ist.

Am Abend wird das wunderbare Team der Küche uns ein 3-Gang Menü bereiten, welches von den hungrigen Kindern sehnlichst erwartet wird. Gerade sitzen einige Kinder im großen Gemeinschaftszelt und gestalten ihre Tourtagebücher.
Die Stimmung im ganzen Lauro-Team ist hervorragend und wir freuen uns auf die morgige Splügenüberquerung. Im Übrigen wird uns Morgen aller Wahrscheinlichkeit nach die Sonne begleiten.

Viele Grüße nach Hause :-)

Splügen (Dorf) - Lecco

114 km | 980 Höhenmeter


Die 3. Etappe der Tour kann man aufgrund Ihrer Mannigfaltigkeit und Schönheit wohl nur schwierig mit Worten beschreiben. An dieser Stelle sei gesagt, dass alle Kinder in dieser „Königsetappe“ eine im Grunde unfassbare Leistung erbracht haben.
Von Splügen Dorf aus begann unsere Etappe bei strahlendem Sonnenschein hinauf zum Splügenpass. Unzählige Kehren, steile Anstiege…Meter für Meter näherten sich die Kinder dem ersehnten Pass.
Die Ankunft an der Passhöhe wurde von Jubelrufen begleitet. Es waren bewegende Bilder von glücklichen und stolzen Kindern. Unterwegs konnte man nicht nur die Murmeltiere hören, sondern auch welche sehen. Schroffe Steinwände und karge Vegetation prägten den steilen Anstieg.
Am Pass wurden alle Radgruppen fotografiert und der ehrwürdige Moment im Bild festgehalten. Einige Kinder spielten sogar ein wenig im Schnee.
Für die Abfahrt mussten sich alle Radfahrer und Radfahrerinnen mit winddichter Kleidung präparieren, da die Talfahrt recht frisch wurde. So fuhren wir bei 15 Grad in Splügen los. Unten in Chiavenna hatte es dann 30 Grad.
Bei strahlendem Sonnenschein ging die Reise weiter nach Colico an der nördlichen Spitze des Comer Sees. Dort machten wir auch die heiß ersehnte Mittagspause. Nach der Mittagspause fuhren wir entlang des traumhaft schönen Comer Sees. Durch kleine Dörfer entlang der Panoramastraße, durch Tunnel und Galerien Richtung Lecco. Herausfordernd war sicherlich der „italienische Verkehr“, der von allen eine hohe Konzentration abverlangte.
Dann endlich, nach 117 km und circa 1.000 Höhenmetern, erreichten alle Radgruppen das Ziel am Zeltplatz in Lecco. Die überglücklichen Radler sprangen sogleich mit ihrer Radkleidung in den See, um sich abzukühlen.
Das Küchenteam wartete auch an diesem Tag mit leckerer Melone, kühlen Getränken und Kuchen. Die Kinder bedanken sich bei dem wunderbaren Küchenteam, dass sie so wunderbar verpflegt werden. Am Abend gab dann gemischten Salat, leckere Nudeln mit Thunfisch und Soße und ein Obstdessert.
Für unser Küchenbegleitteam war die Etappe eine pure Odyssee, da sie mit allen Lebensmitteln die Grenze von der Schweiz nach Italien überqueren mussten. Die Anmeldung zur „Leistungsabhängigen Schwerlastangabe“ entpuppte sich zu einem bürokratischen Staffellauf. Bei der Verzollung mussten unzählige Schalter passiert werden und der Küchenanhänger mehrmals demonstriert werden. Deshalb war die Küche auch erst eine halbe Stunde vor uns auf dem Platz in Lecco und wir sind wiedermal fasziniert, mit welcher Kreativität das Team der Küche und unser „Tour-Operations-Manager“ (LKW-Fahrer TOM), improvisierten.

O-Töne der Kinder. 

„Super Tag“

„Der beste Tag der Tour“

„Das italienische Eis war lecker“

„Die beste Etappe der Tour“

„Traumhaft schön“ 

„Es war ein super Gefühl auf dem Splügen zu stehen“

„Die Trainer waren super“

„Die Straßen waren sehr schlecht und die Autos haben genervt“

 

 

Ruhetag in Lecco

Lecco - San Damiano

136 km | 806 Höhenmeter


Unsere vierte Etappe startete bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein, nach dem wir ein heftiges Unwetter am Pausentag glücklich überstanden haben.
Zunächst begleiteten und noch die hügelige Landschaft der Alpenausläufer. Langsam, aber sicher, näherten wir uns der Po-Ebene und mussten Durchhaltevermögen beweisen. Die Straßenbeläge und Streckenführung waren herausfordernd. Nach 85 Kilometern nahmen wir unsere Vesper ein und einige erfrischten sich durch eine Wasserschlacht aus ihren Trinkflaschen. Wir hatten ca. 30 Grad.
Die weiteren 45 Kilometer wurden von vielen durch weitere Riegel- oder auch Eispausen aufgelockert. Dennoch reflektierten die Kinder, dass es ein eintöniger Tag durch die Po-Ebene war. Nach dem die dritte Etappe imposant war, spürten wir die Vierte ehe am Po :-).
Das Küchenteam empfing uns gut gelaunt – zunächst wie gewohnt mit Kuchen – und servierte einen gemischten Salat, Risotto und Schokolademouse. Erstmals mussten wir unser großes Zelt nicht aufbauen, da der stillgelegte Militärstützpunkt über eine Überdachung verfügt.
Gerade werden die Zelte wieder abgebaut und das Gepäck zum LKW getragen. Das Spülteam macht sich an die Arbeit. In der Nacht hatte es sanft abgekühlt. Heute soll es gewittrig sein, wenn wir uns am Fuße des Apennin Gebirges entlang hangeln, bevor wir dann auf einem Demeter Bauernhof unser nächstes Lager aufschlagen.
Da wir etwas 1-2 Stunden weniger unterwegs sein werden, sind wir wild entschlossen, den Bericht vom heutigen Tage noch am Abend online zu stellen. Gestern waren wir ALLE früh und kaputt ins Bett gefallen.

 

San Damiano - Reggio nell´Emilia

97 km | 430 Höhenmeter


Nach der doch sehr anstrengenden Etappe durch die Po-Ebene führte uns die fünfte Etappe wieder in hügeligeres Terrain entlang des Apenningebirges von San Damiano nach Reggio nell´ Emilia. Auch in dieser Etappe mussten wir wieder alle Kräfte aktivieren um nach circa 97 km und 430 Höhenmetern am Demeterbauernhof in Reggio anzukommen.

Die Etappe führte uns größtenteils an stark befahrenen Straßen im teilweise sehr anspruchsvollen italienischen Verkehr entlang. Kreisverkehre über Kreisverkehre säumten unseren Weg. Auch die Beschaffenheit der Straßen erforderte höchste Konzentration, dabei wurde der ein oder andere durch die unzähligen Schlaglöcher immer wieder wachgerüttelt. Unsere Mittagspause machten wir im netten Städtchen Collecchio an einem schattigen Plätzchen. Erwähnenswert ist außerdem, dass es alle Gruppen geschafft haben vor einem herannahenden Gewitter davon zu radeln.

Gerne wollen wir an dieser Stelle auch einige Eindrücke aus unserem Tagesablauf darstellen. Nachdem wir um circa sieben Uhr geweckt werden, werden die Zelte, Isomatten und Taschen gepackt und zur Verladung in den LKW bereit gelegt. Die Radfahrer brauchen ein gutes Organisationstalent um alle notwendigen Dinge, die fürs Radfahren wichtig sind, bereit zu legen. Das Küchenteam bereitet derweil ein wunderbares und abwechslungsreiches Frühstück vor. Nachdem alle gefrühstückt haben und ein Vesper für die Mittagspause vorbereitet wurde, werden sowohl Taschen, Zelte, Isomatten und Schlafsäcke in den LKW verladen. Nach dem Motto „Viele Hände, schnelles Ende“ packen alle mit an. Je nach Etappenlänge und Höhenmeter machen sich die Radgruppen danach auf den Weg. Angekommen am neuen Etappenziel hat das Küchenteam bereits für Obst, Kuchen und kühle Getränke gesorgt.

Danach muss der LKW entladen werden und die Zelte werden aufgebaut. Nach einem reichhaltigen Abendbrot treffen sich alle zu einer gemeinsamen Besprechung. Dort werden die Erfahrungen der letzten Etappe ausgetauscht und Informationen zur nächsten Route bekannt gegeben.

Regio nell´Emilia - Rioveggio

106 km | 540 Höhenmeter


Unglaublich, aber heute haben wir bereits die sechste Etappe von Reggio nach Rioveggio absolviert. Zum Start des Tages genossen wir bei strahlendem Sonnenschein das leckere Frühstück. Nach 107 km und 680 Höhenmetern haben wir den sehr weitläufigen Zeltplatz im Apenningebirge erreicht. Auf unserer Route ließen wir die Städte Modena und Bologna hinter uns. Nach der doch langen und anstrengenden Fahrt durch die Po-Ebene freuten wir uns alle wieder auf die abwechslungsreiche Landschaft. Endlich durften wir wieder Berge hinauf klettern und die wunderschönen grünen Hügel des Apennins genießen.

Es ist wirklich bemerkenswert, welche Entwicklungen die Kinder in dieser doch kurzen Zeit gemacht haben. Das soziale Miteinander in der Gemeinschaft ist vorbildlich. Das Fahrradfahren macht allen große Freude und die Kondition und Ausdauer werden von Tag zu Tag besser.

Am Abend schreiben die Kinder in ihren Tourtagebüchern, oder genießen ihre Freizeit.

Um 21:30 Uhr gehen alle Kinder Zähne putzen und um 22:00 Uhr ist absolute Bettruhe.

Rioveggio - Montecatini Terme

97 km | 1006 Höhenmeter


Die siebte Etappe ist zugleich die letzte von vier Etappen seit dem letzten Ruhetag in Lecco. Rioveggio begrüßte uns zum Frühstück mit einem kurzen Regenschauer und einem wunderschönen Regenbogen. Es folgte der gewohnte Ablauf, bis sich alle Gruppen auf den 24 km langen Anstieg den Apennin hinaufbegaben. Belohnt wurden wir mit einer rund 30 Kilometer rauschende Abfahrt. Der Asphalt war ungewöhnlicherweise sehr gut befahrbar.

Die Toskana empfing uns mit gewohnt angenehmen Temperaturen und einer eindrucksvollen Kulisse.
Nach der Pause in einem kleinen Fußballstadion führte uns der Weg durch die belebte Stadt Pistoia weiter zum wunderschönen Zeltplatz in Montecatini.

Durch die intensiven letzten drei Etappen fiebern alle dem Ruhetag entgegen.

Am Campingplatz haben die Kinder die Möglichkeit den tollen Pool zu nutzen, Fußball zu spielen, oder einfach nur Ruhe zu suchen. Außerdem werden an jedem Ruhetag die Fahrräder geputzt und gewartet. Darüber hinaus wird Wäsche gewaschen, im Tagebuch geschrieben oder es steht der Besuch des mittelalterlichen Bergdorfes Montecatini Alto auf dem Programm.

 

Ruhetag in Montecatini

Montecatini Terme - Casiano di Murlo

127 km | 1300 Höhenmeter

Nach dem dringend benötigten Ruhetag, den alle Tourteilnehmer und Tourteilnehmerinnen zum Regenerieren, Baden und Ausruhen genutzt haben, machten wir uns heute auf den Weg durch die beeindruckende und wunderschöne Toskana.
Diese Etappe ist sicherlich eine der herausforderndsten der Tour. Bis zum Zeltplatz in Casiano di Murlo mussten die Kinder 127 km und circa 1300 Höhenmeter überwinden.
Das italienische Flair auf der Strecke entschädigte für die große Anstrengung die diese Etappe bereithielt. Auf unserem Weg staunten wir über die Schönheit der Toskana, die grünen Hügel, die Zypressen, die wunderschönen toskanischen Häuser und die altehrwürdigen Dörfer und Städte wie Siena und Pistoia. Ein Highlight war sicherlich ein Fotoshooting vor der Kulisse von Siena.

Zwei Gruppen erreichten heute den Zeltplatz erst nach elf Stunden und wurden für diese Anstrengung von allen anderen bereits Angekommenen gebührend gefeiert.
Auch heute zauberte das Küchenteam wieder ein leckeres Menü. Es gab Salate, Polenta, Grillgemüse, gegrilltes Hühnchen und Joghurt mit Früchten.

Bei der all abendlichen Besprechung zwischen Hauptgang und Dessert, konnte man die Anstrengungen des Tages in allen Gesichtern ablesen. Aus diesem Grunde übernahmen die Begleiter den Spüldienst und schickten die Kinder direkt in ihre Zelte. Dies ist notwendig, da die morgige neunte Etappe zum Bolsena-Kratersee, ähnlich anstrengend sein wird.

 

Casiano di Murlo - Bolsena

110 km | 1300 Höhenmeter


Zunächst wurden wir heute für den Anstieg des Vortages belohnt und durften eine lange Abfahrt von fast 20 Kilometern genießen. Es folgte der obligatorische Stopp der Gruppen an einem Brunnen, weil das chlorige Wasser vom Campingplatz nur wenige Abnehmer gefunden hatte. Anschließend kämpften wir uns alle gegen den Wind Richtung Süden. Einige machten an einer typischen Zypressenallee halt, um Gruppenfotos zu schießen. 

Nach der Mittagspause, in sengender Hitze, ging es durch einen berüchtigten Tunnel, der von Begleitern kurz zuvor jedoch abgefahren worden war, um eventuelle böse Überraschungen auszuschließen. Die Kinder werden sicher erzählen. Es folgte ein Briefing und alle machten sich wieder auf den Weg. Alles ging gut und abermals wurden wir durch eine rauschende Abfahrt belohnt. 

Nach 110 km und einem enormen Anstieg von 1300 Höhenmetern, erreichten der Tourtross am Nachmittag den Bolsena Kraterrand. Dort trafen sich wieder alle Teams und genoßen ein wirkliche ausgezeichnetes Eis.

Alle Kinder sehnten sich dem bevorstehenden Ruhetag entgegen. Heute werden die Fahrräder geputzt und vom „Schrauberteam“, wenn notwendig, repariert. Es werden Trikots und Hosen gewaschen und es gibt für alle tolle und lustige Spiele. Wer Lust hat, kann einen Ausflug nach Bolsena unternehmen und die wunderschöne Stadt besichtigen. Natürlich haben wir uns den italienischen Gepflogenheiten angepasst und eine Zeit für die Siesta von 12:30 Uhr -14:30 Uhr verordnet. Ab 18:00 Uhr laufen dann schon wieder die Vorbereitungen für den nächsten Tag und die zehnte Etappe auf Hochtouren.

An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass die Stimmung am Campingplatz außerordentlich gut ist. Diese positive Energie ist immer deutlich zu spüren. Das gesamte Team arbeitet Hand in Hand, um das Tourziel LAURO gemeinsam zu erreichen.

Leider ist es im Moment nicht möglich, Bilder hochzuladen. Sobald als möglich, reichen wir diese nach. 

 

 

Ruhetag in Bolsena

Bolsena - Ostia

146 km | 885 Höhenmeter


Wir sind alle spät aber wohlbehalten in Ostia angekommen.
Die sehr heißen Temperaturen haben unserer Konzentration viel abverlangt.
Da morgen die insgesamt längste Etappe (180 km) auf dem Plan steht, müssen wir uns schon zur Ruhe begeben und bitten um Verständnis, dass Bilder und detailliertere Infos spätestens am Ruhetag (Donnerstag) nachgereicht werden.

Ostia - Lauro - Baia Domizia

~180 km | 690 Höhenmeter


Die letzte Etappe begann mit dem Wecken um 6:00 Uhr und nach dem die Zelte zusammengebaut waren, gab es um 6:30 Uhr ein gemeinsames Frühstück. Nach dem die Gepäckstücke verladen worden waren und wir uns alle gedehnt hatten, ging es ab 8:00 Uhr auf die Piste.

Wir folgten viele Kilometer der wundervollen Küstentraße, bevor sich nach 100 Kilometern alle zur Mittagspause in Terracina trafen. Weitere 80 Kilometer sollten noch absolviert werden. Gegen 17:00 trafen sich alle Teams unweit von Lauro unter großen Jubelrufen. In der „Dreierreihe“ fuhren wir sodann die letzten ca. 7 Kilometer. Auf dem Marktplatz läuteten für uns die Glocken und das Küchenteam empfing uns mit Limonaden, Früchten und Kuchen.

Anschließend fuhren wir noch 16 Kilometer bis wir den Campingplatz Baia Domizia am Meer erreichten. Zelte aufgebaut, Abendessen, kurze Besprechung, große Erleichterung.

Alle glücklich, gesund und munter !

 

Baia Domizia / Sessa Aurunca

Die ursprünglich für heute geplante Ausfahrt nach Lauro hatten wir gestern absolviert. Dennoch ist eine große Zahl an TourteilnehmerInnen mit dem Bus auf den Markt nach Sessa Aurunca gefahren, der traditionell besucht wird.
Anonsten genießen wir den ersten "richtigen" Ruhetag :-)

Einige Kinder haben draußen geschlafen. Nach der Siesta werden die Fahrräder in den LKW verladen und es wird ausgiebig im Meer gebadet. 

Packen - Rückfahrt