Zum Hauptinhalt springen
Tour 2024
Tourberichte

Trainingslager

Wenn der Wettergott so richtig zeigt, was er in seinem Repertoire hat

Zum diesjährigen Trainingslager der Tour de Lauro (TdL), konnten wir vom 19. - 21. April in der Waldorfschule in Wahlwies Quartier beziehen. 

Gestartet wurde an der Waldorfschule in Überlingen bei durchwachsenem Wetter, das sich während der Fahrt nicht wirklich verbessern sollte. Teils durchnässt und durchgefroren kamen die TeilnehmerInnen in Wahlwies an und konnten sich mit dem bereitgestellten Kuchen und Tees stärken. Während die Schlafplätze verteilt wurden, die FahrerInnen sich beim Duschen aufwärmten und das TdL-Zelt aufgebaut wurde, bereitete unser fleißiges Küchenteam im mitgebrachten TdL-Küchenanhänger ein leckeres Essen zu, welches von den TeilnehmerInnen dankbar verzehrt wurde. Nach einer abendlichen Besprechung und einer Vorschau auf die TdL, war Zapfenstreich und der erste Tag des Trainingslagers ging zu Ende.

Der Samstag startete für die TeilnehmerInnen bereits um 7 Uhr. Nach dem Frühstück ging es auf die ca 70 Kilometer lange Zwei-Länder-Tour über Singen, Stein am Rhein, Wangen, Radolfzell und zurück nach Wahlwies. Dort gab es an diesem Tag noch einen Geschicklichkeitsparcour mit verscheidenen Stationen, an denen die FahrerInnen Aufgaben zu erledigen hatten. Eine tolle Abwechslung! Die SchülerInnen brachten die Tour trotz des ehr bescheidenen Wetters motiviert hinter sich. Auf dieser Tour zeigte Petrus, was er so alles in seinem Wetter-Kästchen hat. Von Regen, über Sonnenschein bis hin zu Hagel/Graupel war alles dabei. Nur der Schnee fehlte noch.

Dieser beglückte uns am dritten Tag und verzögerte die Abfahrt etwas, da die Straßen winterlich weiß waren. Die Zeit wurde mit Packen, Putzen, Verladen des Gepäcks und einer Abschlussrunde mit unterhaltsamen Ereignissen vergangener Touren überbrückt. Danach ging es am Bodensee entlang in Richtung Heimatschule.

In diesen drei Tagen zeigte sich, wie motiviert, diszipliniert und erwartungsfroh die Kinder diesem großen und besonderem Ereignis entgegenfiebern. Es bildet sich ein großes Team, welches sich gegenseitig unterstützt und füreinander da ist. 

Rückblickend war das Trainingslager ein super Erfolg, mit einer großen Wetter-Vielfalt und sehr gut gelaunten SchülerInnen und BegleiterInnen.

Training unter der Woche

Voller Körper-Einsatz beim Training...

...nicht nur bei den RadlerInnen!

Wochenendausfahrt Nummer 5

Auch Pausen müssen sein

Impressionen von der letzten Trainingsausfahrt

Überlingen - Landquart

 


Der erste Tag startete früh mit dem Treffen an der Schule um 7:30. Hunderte von Schüler*innen, Eltern, Verwandten und Freunden verabschiedeten die Tourler*innen gebührend. Direkt vor der Abfahrt durften ein paar Begleiter*innen und Kinder der Reporterin vom SWR die Tour de Lauro erklären, was wenig später im Radio ausgestrahlt wurde. Was ein aufregender Morgen!
Insgesamt verließen 50 Kinder und 18 Erwachsene die Schule auf Fahrrädern und 2 Begleiter*innen in den Begleitfahrzeugen. Weitere 6 Begleiter*innen bilden das Küchenteam inklusive Kühlfahrzeug und ein LKW-Fahrer mit dem Küchenanhänger, der das ganze Gepäck von einem Campingplatz zum nächsten bringt.
Die erste Etappe umfasste insgesamt 144km mit 350Hm und einer Mittagspause bei Kilometer 82. Die vier Länder Deutschland, Österreich, Liechtenstein und Schweiz wurden heute mehr oder weniger intensiv durchquert. Vor allem Liechtenstein wurde von manchen Gruppen nur weniger hundert Meter lang begutachtet, doch eine Gruppe musste aktiv für ein größeres Geschäftchen tiefer in das Land hineinfahren :)
Genialer Weise stimmte die Wettervorhersage überhaupt nicht, sodass wir mit optimalen Bedingungen mit Sonne, Wolken und Rückenwind bei knapp über 20°C die Kilometer genießen konnten.
Rückenwind auf dem Rhein-Damm erleichterten die etwas öden ca. 50km gerade Strecke am Rhein entlang. Auch eine Kuhherde bejubelte tatkräftig die Kinder.
Nach lang ersehnter Ankunft auf dem Campingplatz in Landquart wurden erstmal genüsslich die leckeren Kuchen der Eltern verspeist, bevor dann der erstmalige Zeltaufbau auf dem Campingplatz starten konnte. Auch hier gab es Höhen und Tiefen :)
Zum Abendessen wurden wir besonderer Weise von Extern bekocht. Der liebe Dominik vom Panorama Luzisteig beglückte uns mit feiner Penne mit Soße.
 

 

Landquart - Splügen (Dorf)

 


Die erste Nacht im Zelt ist wohl überstanden, der nächtliche Regen sowie der rauschende Fluss neben dem Campingplatz in Landquart übertönten bestimmt so manchen Schnarcher. Doch so manche durften in einer Pfütze aufwachen :)
Das erste gemeinsame Tour-Frühstück und Vesper-Machen war noch regnerisch. Beim noch etwas nassem Zeltabbau lief es ähnlich wie beim Aufbau am Vorabend. Manche brachten die Zelte sehr schnell nach dem Frühstück, manche erst als schon der Lkw beladen und die Küche abgebaut wurde. Herrlich trocken und gut gelaunt verließen die Gruppen gestaffelt den Campingplatz, wann immer die Tourler*innen der jeweiligen Gruppe bereit waren.
Die heutige Etappe umfasste im Vergleich zum Vortag nur lediglich 72km. Die Herausforderung heute stellten jedoch die 1300Hm dar. Die ersten 25km ließen sich einigermaßen eben bestreiten. Die ersten größeren Anstiege begannen etwas vor der Pause in der wunderschönen Viamala. Die Pause fand bei Kilometer 57 sonnig in Andeer statt.
Die restlichen 15km umfassten nahezu reinen Anstieg, mal mehr mal weniger durch die ebenfalls wunderschöne Rofflaschlucht. Manch ein Stopp wurde heute eingelegt, um die Schluchten zu bewundern, die Sonne zu genießen und natürlich auch die Beinchen kurz auszuruhen. Die letzten 10km waren dann doch noch wie vorhergesagt verregnet.
Der Regen stoppte dann mit der Ankunft der letzten Gruppe am Campingplatz, sodass der Abend mehr oder weniger trocken mit sogar etwas Sonne im Splügen Dorf verbracht wurde.
Die Ankunft am Zeltplatz wurde heute von der Besonderheit gezeichnet, dass es einige Schlafplätze in einem Haus gab, sodass nur wenige Zelte aufgebaut wurden und es genügend Platz zum Aufhängen der nassen Sachen gab.
Herrliche Käsespätzle von der Tour-Küche sorgten für eine angebrachte Stärkung für die morgige Passüberquerung.
Nach dem Abendessen wurde der Fußballplatz von fleißigen Tourler*innen groß und klein tatkräftig belebt.
Ein sehr erfolgreicher Tag geht sonnig und trocken zuende.

Was ein Tag!
Insgesamt 118km mit ca. 1150Hm durften wieder sonnig und trocken mit teils Gegenwind gemeistert werden.
Morgens wurden nach Abbau- und Aufräumaktionem direkt die letzten 10km Splügenpass bestritten. Herrlich von der Sonne begleitet saßen auf dem Weg hoch alle Kinder fleißig auf ihren Rädern und arbeiteten sich ihren Weg durch die teils schneebedeckte Landschaft vorbei an Murmeltieren hoch bis auf 2200m. Oben wurden dann jubelbegleitete Gruppenfotos voller Stolz geschossen, schnell warme Sachen angezogen und zeitnah die 30km lange Abfahrt vorbereitet.
Und abwärts ging's die vielen engen Serpentinen. Der Anfang gestaltete sich kalt, doch je weiter wir fuhren umso wärmer wurde die Luft.
Heile unten angekommen ging es noch weitere 30km durch ebenes Gelände, an Seen vorbei bis zum
Comersee. In Colico war dann die wohl verdiente Mittagspause nach insgesamt 71km.
Die restlichen 45km gingen durch italienische Städtchen direkt am Comersee entlang. Herausfordernd hier war vor allem der für uns ungewohnte italienische Straßenverkehr und die Bauweise der Straßen. Pünktlich auf 16 Uhr erreichten einige Gruppen die Stadt Lecco, was bedeutete sich im vollen Arbeitsverkehr durch die Straßen und den Verkehr zu schlängeln, immer wachsam zu sein und auf Schlaglöcher zu achten. Hier muss vor allem auch selbst mitgedacht werden, da die Kommunikation durch den Verkehr und den Lärm sehr erschwert wird. So manches Eis oder kühles Getränk wurde sich hier tapfer verdient, sodass die letzten Kilometer mit frischer Energie und Konzentration dahinflogen. Für die verdiente Abkühlung nach der Ankunft am Campingplatz wurde freudig der Comersee in Anspruch genommen :)
Und manch ein Kind wird die Sterne heute Nacht von der Isomatte aus bewundern.

Splügen (Dorf) - Lecco

 


 

 

 

Ruhetag in Lecco

Teil 1:

Zu Beginn des Ruhetages hieß es erstmal länger schlafen, um sich dann, gestärkt durch das Frühstück, welches heute von den Fahrradbegleiter*innen kredenzt wurde, an die Arbeit zu machen. Die Räder wurden geputzt und repariert, die Wäsche gewaschen und die Töpfe gespült. Das Wetter spielte super mit und alle Fahrräder glänzten danach wieder in der strahlenden Sonne.

Teil 2:

Nach getaner Arbeit folgte eine typisch italienische Siesta. Nach der Siesta durfte wieder fleißig im Wasser geplanscht werden und ein professionelles Foto-Shooting der Radsport-Athlet*innen wurde vor bester Kulisse mit optimalen Wetterbedingungen durchgeführt. Und so klang ein schöner und erholsamer Ruhetag nach einem herrlichen Abendessen, welches wieder von den Fahrradbegleiter*innen kreiert wurde, aus. 

 

Lecco - Cremona

 


 

 

Cremona - Reggio nell´Emilia

 


 

Regio nell´Emilia - Rioveggio

 


 

Rioveggio - Montecatini Terme

 


 

 

Ruhetag in Montecatini
Montecatini Terme - Casiano di Murlo

 

 

 

Casiano di Murlo - Bolsena

 


 

Ruhetag in Bolsena
Bolsena - Ostia

 


 

Ostia - LAURO - Baia Domizia

 


 

 

Packen - Rückfahrt

Freitag, 9. Juni 2023